Amnesty International Bezirk Sachsen-Anhalt

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Bezirk Sachsen-Anhalt

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Unsere Veranstaltungen 2011 in chronologischer Reihenfolge

Archiv 2011

Übersicht

  1. Erste Bezirksversammlung 2011 mit Aktion
  2. Amnesty hat Geburtstag! Wir feiern und stoßen auf die Freiheit an.
  3. Rückblick auf den Amnesty-Geburtstag in Halle.
  4. Die 15. Fahrradtour für die Menschenrechte fand ihren Abschluss in Magdeburg
  5. Bezirksversammlung in Wernigerode




1. Bezirksversammlung 2011 mit Aktion

Plakat Nicaragua, Quelle: Kogruppe Frauen (www.amnesty-frauen.de)

Am 5. März findet von 12.30-18.00 Uhr unsere erste Bezirksversammlung in diesem Jahr statt. Der Veranstaltungsort ist Magdeburg. Alle Amnestymitglieder des Bezirks sind herzlich eingeladen! Sie sind Mitglied unseres Bezirks und haben keine Einladung erhalten? Schreiben Sie bitte an: Bezirkssprecherin@amnesty-sachsen-anhalt.de

Die Aktion: Nicaragua - Sexuelle Gewalt gegen Mädchen beenden
Die Aktion verdeutlicht die Lage von Frauen in Nicaragua, wo insbesondere schon junge Mädchen Opfer von Gewalt sexuellem Missbrauch in ihrer Familie werden.

Wie ein neuer Bericht von Amnesty dokumentiert, sind 2/3 der Opfer unter 17 Jahren alt und 90% der Täter Familienmitglieder. Ein Totalverbot von Schwangerschaftsabbrüchen kriminalisiert zudem nicaraguanische Ärzte und Frauen.

Eine ausführliche Beschreibung der Situation sowie einen Appellbrief und eine Online-Petition finden Sie bei unseren Kollegen der österreichischen Sektion:

Verändern Sie etwas!
Helfen Sie mit die Regierung in Nicaragua dazu zu bringen, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen in ihrem Land zu erlassen! Kommen Sie zu unserer Aktion, informieren Sie sich, wie Sie helfen können und unterschreiben Sie unsere Petition.

26. Februar 2011

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Amnesty hat Geburtstag! Wir feiern und stoßen auf die Freiheit an.

50 Jahre Amnesty International

Amnesty International wird in diesem Mai 50 Jahre! Grund zum Feiern und Anlass zum Mitmachen - „Amnesty beweist: Auch einzelne Menschen können die Welt verändern, wenn sie sich gemeinsam für eine Sache stark machen“, sagte Liane Brandt, Sprecherin von Amnesty International im Bezirk Sachsen-Anhalt. Um „50 Jahre Amnesty International“ zu feiern, veranstaltet der Bezirk eine Aktion bei der die Arbeit und die Erfolge von Amnesty weltweit vorgestellt werden.

Am kommenden Samstag lädt der Bezirk Sachsen-Anhalt alle interessierten Bürger auf den Marktplatz in Halle ein, um mit den Amnesty-Mitgliedern zusammen das Jubiläum zu feiern. An einem Infostand kann man sich schlau machen über die Geschichte, die Erfolge und die Arbeit von Amnesty International allgemein und im Besonderen der Gruppe Halle.

Wann: 28.Mai, 12.00-15.00 Uhr
Wo: Marktplatz in Halle (Saale)
So feiern wir:
Um 14:00 Uhr werden viele gelbe Luftballons mit Postkarten, auf denen 50 ausgewählte Erfolgsfälle der vergangenen 50 Jahre stehen, in den Himmel steigen. Zugleich wird bei einem „Toast auf die Freiheit“ mit allen Gästen angestoßen, wie einst zwei portugiesische Studenten, die sich bei solch einem Toast kritisch geäußert hatten und deshalb zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.

Ballons mit Postkarten

Hintergrund - Wie alles begann
"Am Anfang von Amnesty International steht ein Trinkspruch: Zwei portugiesische Studenten stoßen in einem Café in Lissabon auf die Freiheit an. Doch in den Sechzigerjahren herrscht in Portugal eine Diktatur, die keine Kritik duldet – die Erwähnung des Wortes „Freiheit“ ist verboten. Die zwei Studenten werden festgenommen und später zu sieben Jahren Haft verurteilt.

1.500 Kilometer entfernt fährt der 39-jährige Anwalt Peter Benenson im November 1960 mit der Londoner U- Bahn in seine Kanzlei, als er in der Zeitung eine Meldung über das Urteil gegen die beiden Portugiesen liest. Es ist nicht das erste Mal, dass er erfährt, dass Menschen wegen ihrer Gesinnung verfolgt und eingesperrt werden. Doch die Meldung aus Lissabon geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Benenson will nicht mehr länger über solches Unrecht lesen, er will etwas tun. Er weiß nur noch nicht, wie. Aufgewühlt läuft er durch die Straßen Londons. In der Kirche St. Martin in the Fields kommt ihm der Gedanke: „Wenn eine einzelne Person protestiert, bewirkt das nur wenig, aber wenn es viele Leute gleichzeitig tun würden, könnte es einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“.

Am 28.Mai 1961 veröffentlicht er in der Zeitung „The Observer“ den Artikel „The Forgotten Prisoners“, der mit den Worten beginnt: „Schlagen Sie Ihre Zeitung an irgendeinem beliebigen Tag auf, und Sie werden eine Meldung aus irgendeinem Teil der Welt lesen: Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet worden, weil seine Ansichten oder religiösen Überzeugungen nicht mit denen der Regierung übereinstimmen.“ Benenson fordert die Leser auf, mit Appell- schreiben öffentlichen Druck auf die Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Dieser „Appeal for Amnesty“ ist der Beginn von Amnesty International.

Die Resonanz ist überwältigend. 30 große Zeitungen in verschiedenen Ländern drucken den Artikel nach. Allein in den ersten Wochen melden sich mehr als Tausend interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Im Juli 1961 wird beschlossen, die ursprünglich auf ein Jahr angelegte internationale Kampagne in eine feste Organisation zu verwandeln. Am Ende des Jahres gibt es Sektionen in West-Deutschland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweden, Norwegen, Australien und den USA. Im September 1962 wird auf dem internationalen Treffen in Brügge endgültig der Name „Amnesty International“ für die noch junge Organisation festgelegt.

Heute ist Amnesty eine weltweite Bewegung, die in über 150 Ländern vertreten ist. Über drei Millionen Mitglieder, Unterstützer und Aktivisten setzen sich dafür ein, dass auch 50 Jahre nach Benensons Appell die politischen Gefangenen dieser Welt nicht vergessen werden." (Zitiert aus http://50jahre.amnesty.de/geschichte/1961-1970/ein-toast-auf-die-freiheit.html)

Auch Du kannst Großes bewegen! Sei dabei.
Mit Deiner Unterschrift. Deiner Spende. Deinem Einsatz.

24. Mai 2011

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Rückblick auf den Amnesty-Geburtstag in Halle.

50 Jahre Amnesty International

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International feierte am Samstag, 28. Mai, ihren 50 Geburtstag. In ganz Deutschland zeigten Amnesty-Gruppen in verschiedenen Aktionen die Arbeit und Erfolge von 50 Jahren Einsatz für die Menschenrechte auf.

In Halle luden die Gruppen aus Halle und Magdeburg stellvertretend für den Bezirk Sachsen-Anhalt gemeinsam zu einer Geburtstagsfeier auf den Marktplatz ein. Zwischen 12 und 15.30 Uhr konnten sich die interessierten Passanten über die Arbeit der Organisation, ihre Geschichte und speziell die Arbeit der regionalen Gruppen informieren. Sechzehn Amnesty-Mitglieder standen dazu bereit und erklärten beispielsweise die Arbeitsweise von Amnesty bei der Informationsrecherche oder die Wirkung von Briefen, Appellen und Petitionen. Wer mochte, konnte auch direkt selbst aktiv werden und die aktuellen Petitionen zu Kenia und Syrien unterzeichnen. Insgesamt kamen dabei in kurzer Zeit 124 Unterschriften zusammen! Um kurz nach 14 Uhr folgte der Höhepunkt der Veranstaltung. Gemeinsam wurden rund 150 Luftballons steigen gelassen. An jedem Ballon war einer von 50 ausgewählten Erfolgsfällen der letzten 50 Jahre befestigt. Direkt im Anschluss stießen die Amnesty-Mitglieder mit dazu herzlich eingeladenen Passanten auf die Freiheit und 50 Jahre Amnesty International an. Der Hintergrund des Toasts „Auf die Freiheit“ geht auf den Gründungsursprung von Amnesty zurück. Im Mai 1961 las der britische Rechtsanwalt Peter Benenson von zwei portugiesischen Studenten, die auf ihre Freiheit angestoßen hatten – etwas das im Regime von Diktator Salazar ein Verbrechen war. Sie wurden dafür inhaftiert. Benenson veröffentlichte darüber einen Artikel im „Observer“ in dem er dazu aufforderte, sich für „vergessene Gefangene“ einzusetzen. Dieser Artikel fand so großen Widerhall in vielen europäischen Ländern, dass kurze Zeit später Amnesty International gegründet wurde. Die Gruppen Halle und Magdeburg bedanken sich bei ihren Gästen, sowie den vielen Unterstützern und Förderern!

Auch Du kannst Großes bewegen! Sei dabei.
Mit Deiner Unterschrift. Deiner Spende. Deinem Einsatz.

28. Mai 2011

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Die 15. Fahrradtour für die Menschenrechte fand ihren Abschluss in Magdeburg

Fahrraddemo

Am Sonnabend, dem 6. August, traf um kurz vor 14 Uhr die "15. Fahrradtour für die Menschenrechte" in Magdeburg ein. Die Tour hatte die 18 Radfahrer in diesem Jahr von Hamburg, wo sie am 30. Juli gestartet waren, durch die Lüneburger Heide und entlang der Aller bis nach Magdeburg geführt.

Organisiert wurde sie vom Amnesty-Bezirk Sachsen-Anhalt unter Leitung von Amnesty-Mitglied Jochen Dreetz. Mitfahren konnte jeder der sich fit genug fühlte, ca. 50 km pro Tag zu radeln. Von Etappe zu Etappe fuhren daher auch immer wieder einige regional ansässige Radler mit.

Fahrraddemo

An diesem Sonnabend waren die Fahrradfahrer in Haldensleben gestartet. In Magdeburg trafen sie sich mit Vertretern der Magdeburger und Hallenser Gruppen und dem aus Berlin angereisten Amnesty-Mobil, einem umgebauten Doppelstockbus, das als interaktives Infomobil die Arbeit der Organisation aufzeigt, die Möglichkeit bietet selbst sofort aktiv zu werden oder sich auch ganz einfach nur auf dem sonnigen Oberdeck zu entspannen. In diesen Wochen standen natürlich besonders Fälle zu Libyen und Syrien im Vordergrund. So hatten die Radfahrer schon auf ihren vorherigen Stationen über die Woche viele hunderte Unterschriften gesammelt. Nur allzu oft sind die Augen der Welt auf die großen Katastrophen und politischen Umbrüche gerichtet. Die Schicksale einzelner Menschen werden häufig übersehen, die in Ländern wie Syrien für ihre Freiheit auf die Straße gegangen und nun inhaftiert und oft auch von Folter bedroht sind. Genau auf diese Einzelschicksale mutiger Menschen sollte besonders aufmerksam gemachen werden.

Um 14 Uhr begann die Demonstration an der Kreuzung Lübecker Straße - Ebendorfer Chaussee. Die Radfahrer und das Amnesty-Mobil fuhren von hier aus über den Universitätsplatz bis zum Hasselbachplatz. Von dort führte ihre Route über den Breiten Weg bis zum Alten Markt, wo sie sich vor dem Rathaus zusammen mit einem Infostand positionierten.

Kurz vor 16 Uhr begrüßte dann der stellvertretende Bürgermeister Herr Dr. Koch die Radfahrer. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung von Engagement und internationalen Organisationen wie Amnesty International. In Magdeburg haben die Menschenrechte schon seit vielen Jahren einen besonders hohen Stellenwert. Dies wird beispielsweise mit der Verleihung der Magdeburger Menschenrechtsmedaille oder der Existenz eines der weltweit wenigen Lehrstühle für Menschenrechte an der Otto-von-Guericke-Universität deutlich. Aber auch das Engagement der Magdeburger Amnesty-Gruppe, die es inzwischen seit 2003 gibt, stellte er heraus.

Infostand und Amnesty-Mobil auf dem Alten Markt
Dr. Koch und Jochen Dreetz (v.l.)

Am Abend begann um 20 Uhr eine Abschlussveranstaltung, die insbesondere für die Radfahrer als Abschiedsparty gedacht war. In Kooperation mit dem Volksbad Buckau fand dort das Konzert "To Success 4 Amnesty"“ statt, wo die junge Magdeburger Band "To Success" kostenlos für Radfahrer und Gästen spielte.

Im nächsten Jahr wird die "Fahrradtor für die Menschenrechte" traditionsgemäß in Magdeburg starten. Die Route steht noch nicht fest, doch wird wahrscheinlich von hier aus nach Sachsen führen.

12. August 2011

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Bezirksversammlung in Wernigerode

Todeszelle

Am 15.10. findet die nächste und letzte Bezirksversammlung unseres Bezirks in diesem Jahr statt. Diesmal tagen wir in Wernigerode.

Kurzübersicht

Auf der Tagesordnung stehen insbesonders folgende Punkte:

  • 11-13 Uhr Aktion auf dem Nicolaiplatz in der Innenstadt
  • 14-18 Uhr Bezirksversammlung in der Hochschule Harz (u.a. Berichte der Bezirkssprecherin, der Kassenwartin; Vorstellung neuer Aktionen und Kampagnen, Planung gemeinsamer Aktionen, Besprechung einer möglichen Fahrradtour für die Menschenrechte 2012)
  • 18-19.30 Uhr Infoabend für Interessenten

07. Oktober 2011

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